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Why does ACC drop FPS in rain and at race starts?

Warum sinken die FPS in ACC bei Regen und beim Rennstart?

Warum sinken die FPS in ACC bei Regen und beim Rennstart?

In ACC sinkt die Bildrate beim Rennstart, weil der Prozessor plötzlich Physik, Kollisionen und KI für ein volles Starterfeld gleichzeitig berechnen muss. Bei Regen und nachts kommt zusätzliche Arbeit für die Grafikkarte hinzu: Gischt, Regentropfen, Reflexionen auf nassen Oberflächen und Dutzende Scheinwerfer. Abhilfe schafft es, Einstellungen zu reduzieren, die die CPU belasten, etwa die Anzahl sichtbarer Fahrzeuge, sowie Einstellungen, die bei Nässe besonders viel Leistung kosten, etwa Spiegel und Schatten.

Die gute Nachricht: Neue Hardware brauchst du nur selten. Zuerst musst du herausfinden, welche Komponente deines PCs an ihre Grenzen stößt.

Warum braucht ACC bei Nässe und beim Start mehr Leistung?

Zwei unterschiedliche Probleme sehen auf deinem Bildschirm gleich aus. Deshalb lohnt es sich, sie getrennt zu betrachten.

Rennstarts belasten den Prozessor

Im freien Training fährst du allein. Beim Rennstart stehen 20 bis 30 Fahrzeuge im Umkreis weniger Hundert Meter um dich herum. ACC berechnet dann Physik und Fahrzeugkontakte für jedes Auto in deiner Nähe, und die KI trifft für jeden Fahrer bei jedem Bild Entscheidungen. Diese Arbeit übernimmt die CPU. Kommt sie nicht hinterher, muss die Grafikkarte warten. Du bemerkst Ruckler und Eingabeverzögerungen genau dann, wenn du Präzision am dringendsten brauchst.

Regen und Nacht belasten die Grafikkarte

Regen sorgt für Gischt hinter jedem Fahrzeug, Regentropfen auf dem Bildschirm und Reflexionen auf der nassen Strecke. Nachts hat jedes Auto seine eigenen Scheinwerfer, und jede Lichtquelle verursacht zusätzlichen Rechenaufwand. Dazu kommen Spiegel, die die Szene ein zweites Mal rendern, wodurch sich die Last fast verdoppelt. Mit Update 1.8 wurden die Shader für Gischt und Regentropfen in ACC verbessert, doch Regenrennen mit vollem Starterfeld gehören weiterhin zu den anspruchsvollsten Situationen im Spiel.

Wie erkennst du, welche Komponente zum Flaschenhals wird?

Ein kurzer Blick auf ein Overlay zeigt dir, wo du ansetzen solltest.

CPU und GPU gleichzeitig im Blick behalten

Öffne ein Overlay, etwa das deines Grafiktreibers, und starte ein Rennen mit vollem Starterfeld. Liegt ein Prozessorkern bei etwa 90 Prozent Auslastung oder mehr, während die Grafikkarte deutlich unter ihrer maximalen Auslastung bleibt, wird ACC durch die CPU begrenzt. Läuft die Grafikkarte mit 95 bis 100 Prozent Auslastung, ist die GPU der begrenzende Faktor.

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Teste unter Höchstlast, nicht auf leerer Strecke

Viele Fahrer stimmen ihre Einstellungen bei einer schnellen Runde im Trockenen ab und wundern sich dann, warum sich das Rennen anders anfühlt. Teste immer mit vollem Starterfeld, bei Regen, nachts und direkt ab dem Start. Genau dieser Situation müssen deine Einstellungen gewachsen sein. Bei SIMGASM verfolgen wir bei der Hardware denselben Ansatz: Jedes Produkt wird als Teil eines kompletten Simulators unter realen Belastungen getestet, nicht als einzelnes Bauteil.

Einstellungen gegen Einbrüche beim Start

Diese Einstellungen entlasten den Prozessor, ohne dass das Spiel aus deiner Sitzposition schlechter aussieht.

Anzahl sichtbarer Fahrzeuge reduzieren

Die Einstellung für sichtbare Fahrzeuge legt fest, wie viele Gegner ACC in deiner Umgebung vollständig rendert. Mit 15 oder 20 statt allen Fahrzeugen bleiben die direkten Gegner auf dem Bildschirm, während für weit entfernte Autos weniger Rechenarbeit anfällt. Bei Werten unter 10 tauchen Fahrzeuge plötzlich in deinen Spiegeln auf, was die Sicherheit beeinträchtigt.

Bildrate begrenzen

Setze das Limit für die Bildrate auf die Bildwiederholfrequenz deines Monitors. Stabile 120 Bilder pro Sekunde fühlen sich flüssiger an als ein Wert, der zwischen 160 und 90 schwankt. Außerdem bleiben so Reserven für die anspruchsvolle erste Kurve.

Windows aufräumen

Schließe vor dem Rennen Browsertabs, Aufnahmesoftware und Programme zur RGB-Steuerung. Nutze einen Energiesparplan für Höchstleistung und halte deinen Grafiktreiber aktuell. Weitere Maßnahmen findest du in unserer Checkliste zur Latenz beim Simracing.

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Einstellungen gegen Einbrüche bei Regen und nachts

Bei Rennen in Nässe und Dunkelheit muss die Grafikkarte an den richtigen Stellen entlastet werden.

Zuerst die Spiegel

Reduziere Qualität und Auflösung der Rückspiegel auf mittel oder niedrig und stelle die Spiegelsichtweite auf etwa 100 Meter ein. Auch eine Begrenzung der Spiegelbildrate auf ungefähr 30 hilft deutlich. Du siehst weiterhin, wer hinter dir ist, und genau das muss ein Spiegel leisten.

Danach die Schatten

Schatten gehören zu den rechenintensivsten Einstellungen in ACC. Auf mittlerer Stufe sehen sie aus dem Cockpit oft fast genauso aus. Schalte Kontaktschatten aus, denn sie kosten viel Leistung und bringen im Rennwagen wenig. Falls die Bildrate weiterhin zu niedrig ist, probiere DLSS oder FSR aus. Unser Vergleich von DLSS und FSR in ACC zeigt, welche Option zu deiner Grafikkarte passt.

Halte den Rest deines Setups ruhig

Ein anspruchsvolles Regenrennen fordert auch dein Rig besonders stark, mit langen Bremszonen und vielen Lenkkorrekturen. Gründer Johan Akkerman gewann 2023 und 2024 reale Meisterschaften im DNRT BMW E30 Cup und fuhr im Alpine A110 Cup bei Nässe in Nogaro. Seine Haltung ist klar: Konstanz über eine lange Session ist genauso wichtig wie Steifigkeit. Ein Bildschirm, der im Regen wackelt, lässt Einbrüche der Bildrate noch störender wirken.

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Fragen zu Einbrüchen der Bildrate in ACC

Diese kurzen Antworten behandeln die häufigsten weiterführenden Fragen.

Warum läuft ACC im Training flüssig, ruckelt aber im Rennen?

Im Training fährst du allein. Im Rennen muss die CPU Physik und KI für viele Fahrzeuge berechnen. Deshalb wird ACC beim Start oft durch die CPU begrenzt.

Welche Einstellung hilft bei Regen am meisten?

Spiegelqualität, Spiegelsichtweite und Schatten. Reduziere diese Werte, bevor du die Auflösung änderst. Das erklärt auch unser Leitfaden zu den Grafikeinstellungen in ACC.

Behebt eine schnellere Grafikkarte Verzögerungen beim Rennstart?

Nicht, wenn die CPU der begrenzende Faktor ist. Prüfe zuerst die Auslastung mit einem Overlay. Eine CPU mit hoher Leistung pro Kern hilft in diesem Fall mehr.

Beeinflussen die Einstellungen für Force Feedback die Bildrate?

Nein, aber starkes Ruckeln lässt das Force Feedback unruhig wirken. Unser Leitfaden zu Fanatec Einstellungen für ACC hilft dir, dein Lenkrad abzustimmen, sobald die Bildrate stabil ist.

Du möchtest mehr erfahren? Die Experten von SIMGASM helfen dir gerne weiter.

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