iRacing ist eine der besten Simulationen für Direct Drive, weil das Force Feedback konsequent auf der Physik basiert. Das bedeutet aber auch, dass deine Einstellungen entscheidend sind: Bei Clipping gehen Reifendetails verloren; wenn du zu viel Dämpfung hinzufügst, um das Fahrverhalten zu beruhigen, können genau die Informationen verloren gehen, die iRacing so gut machen.
Dieser Leitfaden bietet einen praxisorientierten Workflow zur Einrichtung von iRacing für Asetek-Wheelbases, der sich bei verschiedenen Fahrzeugen wiederholen lässt.
Schritt 1: Wähle deine Wheelbase und montiere sie richtig
Beginne mit der Wheelbase, die du bei SIMGASM hast:
- Asetek La Prima 12 Nm Wheelbase (12 Nm)
- Asetek Forte 18 Nm Wheelbase (18 Nm)
- Asetek Invicta 27 Nm Wheelbase (27 Nm)
Stelle anschließend sicher, dass die Wheelbase verwindungssteif montiert ist. Für eine schnelle und saubere Lösung: SIMGASM Wheelmount-Basisset → Asetek Front-Wheelmount-Halterung.
Ein stabiles Cockpit ist wichtig, weil iRacing im Grenzbereich subtile Rückmeldungen über die Lenkung liefert. Wenn sich dein Wheel Deck bewegt, werden diese Rückmeldungen zu „Störsignalen“. Für die meisten Asetek-Aufbauten: SIMGASM Sport Rig (oder das SIMGASM Pro Rig, wenn du maximale Steifigkeit und die Möglichkeit für ein späteres Motion-Upgrade möchtest).
Schritt 2: Stelle die iRacing-Option „Wheel Force“ richtig ein
In iRacing sollte der Wert für Wheel Force dem maximalen Drehmoment deiner Wheelbase entsprechen. Dadurch kann Auto FFB wie vorgesehen funktionieren.
| Asetek-Wheelbase | iRacing Wheel Force einstellen auf |
|---|---|
| La Prima | 12 Nm |
| Forte | 18 Nm |
| Invicta | 27 Nm |
Kalibriere anschließend dein Lenkrad und deine Pedale einmal im Steuerungsmenü von iRacing.
Schritt 3: Nutze Auto FFB für jedes Fahrzeug und prüfe anschließend das Ergebnis
Sobald du auf der Strecke bist, öffnest du die FFB-Blackbox und klickst nach einigen Kurven auf Auto. iRacing legt dann für das jeweilige Fahrzeug einen Zielwert für die Stärke fest. Führe nun einen kurzen Test durch:
- Fahre hart über einen Kerb und prüfe, ob das Lenkrad ein konstantes Maximalkraftniveau erreicht (Clipping),
- fahre eine lange Kurve am Limit und prüfe, ob du Veränderungen der Reifenbelastung weiterhin spürst.
Wenn häufig Clipping auftritt, reduziere die Stärke im Spiel leicht. Wenn sich alles zu schwach anfühlt, erhöhe die Stärke vorsichtig und prüfe erneut auf Clipping. Eine ausführlichere Methode findest du hier: So vermeidest du Force-Feedback-Clipping (Workflow).
Schritt 4: Erstelle zwei Profile für Sprint- und Langstreckenrennen
Um konstant zu bleiben, solltest du nicht für jedes Fahrzeug sämtliche Einstellungen ändern. Erstelle zwei Profile für das Fahrgefühl:
- Sprint: etwas stärker, etwas lebendiger
- Langstrecke: etwas ruhiger, weniger Ermüdung, berechenbarer auf Unebenheiten
Nutze jedes Mal dieselbe Cockpit-Position. Deshalb empfehlen wir, deinen Sitz und die Fersenauflage richtig einzustellen. Ergänze die SIMGASM Fersenauflage und einen stabilen Sitz (für Komfort: Core-Sitz mit verstellbarer Rückenlehne; für eine Rennsitzposition: Atlas GT-Sitz).
Schritt 5: Vernachlässige deine Monitore nicht
Bei iRacing leisten deine Augen einen großen Teil der Arbeit. Wenn deine Bildschirme beim Lenken oder Bremsen wackeln, interpretiert dein Gehirn dies als „Instabilität“. Ein freistehender Ständer wie der Apex freistehende Dreifach-Monitorständer hält deinen visuellen Bezugspunkt stabil und sorgt dafür, dass sich das Fahrzeug selbst bei unverändertem FFB ruhiger anfühlt.
Wenn du dich auf längere Rennen vorbereitest, kannst du mit unserem Leitfaden für Asetek-Langstreckenprofile die Ermüdung reduzieren, ohne Details zu verlieren.
Empfohlener SIMGASM-Aufbau für iRacing mit Asetek
- Rig: SIMGASM Sport Rig (bester Allrounder) oder SIMGASM Pro Rig (Flaggschiff)
- Wheelbase-Halterung: SIMGASM Front Wheelmount + Asetek Front-Wheelmount-Halterung
- Sitz: Core-Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für lange Stints
- Monitore: Apex freistehender Dreifach-Monitorständer für Triple-Screen-Setups oder stöbere durch die SIMGASM Monitorständer