Ein Bildschirm, drei Bildschirme oder vielleicht sogar zehn? Die Anzahl der Monitore beim SimRacing bestimmt maßgeblich, wie du die Strecke erlebst. Mit einem einzelnen Monitor fühlt es sich an, als würdest du durch ein kleines Fenster schauen. Mit mehreren Bildschirmen öffnet sich die Strecke um dich herum. Diesen Unterschied bemerkst du sofort bei deinen Rundenzeiten, deinem räumlichen Bewusstsein und dem Fahrspaß. Aber wie viele Monitore brauchst du wirklich? Und wie wählst du den richtigen SimRacing-Monitorständer aus, um alles stabil und in der richtigen Position zu halten?
Warum spielt die Anzahl der Bildschirme eine so große Rolle?
Beim SimRacing dreht sich alles um die Sicht. Deine Augen entscheiden, wann du bremst, wann du einlenkst und wie du eine Kurve anfährst. Auf einem Monitor fehlt dir die periphere Sicht. Du siehst nicht, was links oder rechts von dir passiert. Das bedeutet, dass du bei Überholmanövern im Blindflug unterwegs bist und Kurven anders einschätzt als auf einer echten Rennstrecke.
Mit mehreren Monitoren vergrößert sich dein Sichtfeld massiv. Du siehst den Scheitelpunkt früher, nimmst Überholmanöver aus dem Augenwinkel wahr und fühlst dich enger mit dem Auto verbunden. Deshalb entscheiden sich die meisten ambitionierten Sim-Racer für mindestens drei Bildschirme. So entsteht ein weiter Panoramablick, der der Realität sehr nahekommt. Ein guter SimRacing-Monitorständer sorgt dafür, dass diese Bildschirme in der richtigen Höhe und im richtigen Winkel stehen.
Reicht ein Monitor für den Anfang aus?
Ja, du kannst problemlos mit einem Bildschirm starten. Viele Sim-Racer fangen so an. Ein großer Bildschirm mit 27 oder 32 Zoll liefert bereits ein solides Bild. Du lernst die Grundlagen, entdeckst, welche Simulationen dir am meisten Spaß machen, und baust dein SimRacing-Rig Schritt für Schritt auf. Ein einzelner SimRacing-Monitorständer ist ein logischer erster Schritt. Er hält deinen Bildschirm im richtigen Abstand zu deinem Sitz und deinem Lenkrad.
Irgendwann wirst du jedoch an Grenzen stoßen. Ohne periphere Sicht bleibt dein Blickfeld eingeschränkt. Besonders in Multiplayer-Rennen wirst du merken, dass dir Informationen fehlen. In diesem Moment ist das Upgrade auf mehrere Monitore eine enorme Verbesserung.
Warum starten die meisten Sim-Racer mit einem Triple-Setup?
Das Triple-Monitor-Setup ist aus gutem Grund der Standard in der SimRacing-Welt. Drei Bildschirme nebeneinander bieten dir ein Sichtfeld von etwa 180 Grad. Das entspricht dem, was du auch in einem echten Auto siehst. Du kannst deine Spiegel, die kommende Kurve und das Auto neben dir gleichzeitig sehen.
Was liefert ein Triple-Setup tatsächlich?
Der Unterschied zu einem einzelnen Monitor ist sofort spürbar:
Präziseres Bremsen: Du siehst die Kurve früher ein.
Bessere Fahrzeugpositionierung: Du erfasst die volle Breite der Rennstrecke.
Schnellere Reaktion: Du nimmst andere Autos in deiner peripheren Sicht wahr.
All das macht dich schneller und konstanter.
Ein Triple-SimRacing-Monitorständer hält drei Bildschirme in einer festen, stabilen Position. Der Winkel zwischen den Bildschirmen ist verstellbar, sodass das Bild nahtlos ineinander übergeht. Das verhindert Lücken in deiner Sicht und erzeugt ein natürliches, flüssiges Bild. Stabilität ist hierbei entscheidend: Jeder Bildschirm, der während der Fahrt wackelt oder verrutscht, zerstört die Immersion.

Integrierter Triple-Monitorständer 75/100 Core - Schwarz | SIMGASM
Welche Bildschirmgröße eignet sich am besten für ein Triple-Setup?
Für ein Triple-Setup funktionieren Monitore zwischen 24 und 32 Zoll am besten. Bei 24 Zoll bleibt das Setup kompakt und passt auf einen Schreibtisch oder in einen kleinen Raum. Bei 27 Zoll gewinnst du mehr Details und eine weitere Sicht. Bei 32 Zoll füllt das Bild fast dein gesamtes Sichtfeld aus. Bedenke jedoch, dass größere Bildschirme auch einen breiteren und stabileren SimRacing-Monitorständer erfordern.
Auch die Auflösung spielt eine Rolle. Full HD (1920x1080) funktioniert gut auf 24 Zoll. Ab 27 Zoll oder größer ist QHD (2560x1440) die bessere Wahl. So bleibt das Bild auch bei geringem Sichtabstand scharf. Das ist wichtig, da du in einem Sim-Rig näher am Bildschirm sitzt als an einem normalen Schreibtisch.
Möchtest du mehr erfahren? Dann lies unseren Blog: „Wo finde ich die besten Triple-Monitorständer für SimRacing?“
Mehr als drei Bildschirme: Für wen ist das gedacht?
Einige Sim-Racer wollen noch weiter gehen. Das sehen wir bei SIMGASM oft. Mit vier Bildschirmen fügst du einen zusätzlichen Monitor über deinem Triple-Setup hinzu. Dieser kann ein Dashboard, einen Spotter oder eine Streckenkarte anzeigen. So erhältst du zusätzliche Informationen, ohne den Blick von der Strecke abzuwenden.
Sechs, acht oder sogar zehn Monitore sind ebenfalls möglich. Diese Setups werden hauptsächlich von Sim-Racern genutzt, die ein komplettes Cockpit-Erlebnis nachbilden wollen, oder in professionellen Simulatoren. Das Platzieren und Ausrichten so vieler Bildschirme erfordert eine solide Struktur. Ein stabiler SimRacing-Monitorständer, der mehrere Bildschirme ohne Verbiegen trägt, wird hier unerlässlich. Zudem benötigst du zusätzliche Unterstützung in Form von Stützbeinen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen.

Freistehender Zehn-Monitorständer mit zusätzlichen Stützbeinen VESA 75/200 Apex | SIMGASM
Was solltest du über VESA-Halterungen bei mehreren Bildschirmen wissen?
Jeder Monitor verfügt auf der Rückseite über ein VESA-Lochmuster. Dies ist ein Standard-Montagesystem mit Schraublöchern in festen Abständen. Die gängigsten Muster sind 75x75 mm und 100x100 mm. Größere oder schwerere Monitore verwenden manchmal ein 200x200 mm Muster.
Bei der Wahl eines SimRacing-Monitorständers ist es wichtig, dass der Ständer zum VESA-Muster deiner Monitore passt. Viele Ständer unterstützen mehrere Muster, wie 75 und 100 mm. Einige Modelle gehen weiter und unterstützen auch das 200-mm-Muster. Das gibt dir mehr Flexibilität, wenn du später auf größere Bildschirme aufrüsten oder verschiedene Bildschirmgrößen kombinieren möchtest.
Integriert oder freistehend: Welcher Typ passt zu dir?
Es gibt zwei Hauptarten von SimRacing-Monitorständern. Ein integrierter Ständer wird direkt an deinem Rig befestigt. Das sorgt für ein sauberes, kompaktes Setup. Der Ständer bewegt sich mit deinem Rig und alles bleibt in einer festen Position. Dieser Typ funktioniert am besten, wenn du ein dediziertes Rig an einem festen Ort hast.
Ein freistehender Ständer hat eigene Beine und steht getrennt von deinem Rig. Das ist nützlich, wenn dein Rig beweglich ist oder du die Monitore auch für andere Zwecke nutzt. Freistehende Ständer eignen sich auch dann, wenn dein Rig keine Montageprofile für eine integrierte Lösung besitzt.
In beiden Fällen ist Stabilität der Schlüssel. Ein Monitor, der während des Rennens wackelt, lenkt ab und kann mit der Zeit sogar Verbindungen lockern. Achte auf das Material und die Konstruktion des Ständers. Aluminiumprofile sind leicht und steif, während Stahlverbindungen an stark beanspruchten Stellen für zusätzliche Festigkeit sorgen.
Wie bestimmst du die richtige Höhe und Entfernung?
Die Oberkante deines mittleren Monitors sollte auf Augenhöhe liegen. So stellst du sicher, dass du geradeaus blickst, ohne den Kopf zu neigen. Der Abstand zum Bildschirm hängt von dessen Größe ab. Als Faustregel gilt: Der Abstand entspricht in etwa der Breite des Bildschirms. Bei einem 27-Zoll-Monitor sind das etwa 60 Zentimeter.
Die Seitenbildschirme winkelst du mit etwa 45 bis 60 Grad zu dir an. Dies hängt von deinem persönlichen Geschmack und der Bildschirmbreite ab. Ein guter SimRacing-Monitorständer bietet verstellbare Arme, mit denen du diesen Winkel feinjustieren kannst. So entsteht ein harmonisches Bild ohne Verzerrungen an den Rändern.
Worauf solltest du beim Kauf achten?
Drei Faktoren sind bei der Wahl eines SimRacing-Monitorständers am wichtigsten. Erstens: Kompatibilität. Prüfe, ob der Ständer zu deinem VESA-Muster und deiner Monitorgröße passt. Zweitens: Stabilität. Der Ständer muss das Gewicht deiner Bildschirme tragen, ohne zu wackeln. Drittens: Verstellbarkeit. Je präziser du Höhe, Winkel und Abstand einstellen kannst, desto besser passt das Setup zu deiner Sitzposition.
Es ist zudem klug, vorausschauend zu planen. Startest du mit einem Monitor, planst aber später zu erweitern? Wähle ein modulares System. Auf diese Weise kannst du später Seitenbildschirme oder einen oberen Monitor hinzufügen, ohne die gesamte Struktur ersetzen zu müssen. Das spart Geld und Aufwand.

Integrierter Quad-Monitorständer VESA 75/100 Core - Weiß | SIMGASM
Häufig gestellte Fragen
Nachfolgend beantworten wir einige gängige Fragen:
Wie viele Monitore sind ideal für SimRacing?
Drei Monitore bilden die ideale Basis für SimRacing. Ein Triple-Setup bietet ein weites Sichtfeld von etwa 180°, ähnlich wie in einem echten Rennwagen. Das ermöglicht dir eine periphere Sicht, ein besseres räumliches Bewusstsein und schnellere Reaktionszeiten.
Was genau ist ein SimRacing-Monitorständer?
Ein SimRacing-Monitorständer ist eine Konstruktion, die deine Monitore in der richtigen Höhe, Entfernung und im passenden Winkel zu deinem Lenkrad und Sitz positioniert. Du befestigst den Ständer entweder direkt an deinem Rig (integriert) oder er steht auf eigenen Beinen (freistehend). Der richtige Ständer verbessert die Ergonomie und die Immersion.
Welches VESA-Muster brauche ich?
Die meisten Monitore verwenden ein VESA-Muster von 75x75 mm oder 100x100 mm. Größere oder schwerere Bildschirme nutzen manchmal ein 200x200 mm Muster. Überprüfe vor der Wahl deines Ständers immer die Spezifikationen deines Monitors, um sicherzustellen, dass alles passt.
Spielt es eine Rolle, ob ich einen integrierten oder einen freistehenden Ständer wähle?
Das hängt von deiner Situation ab. Ein integrierter Ständer wird direkt an deinem SimRacing-Rig befestigt und sorgt für ein kompaktes, stabiles Setup. Ein freistehender Ständer steht separat und bietet mehr Flexibilität. Beide Optionen funktionieren gut, solange die Konstruktion robust genug ist, um deine Bildschirme vibrationsfrei zu halten.
Wie viele Bildschirme kann ein SimRacing-Monitorständer tragen?
Das variiert je nach Modell. Es gibt Ständer für einen bis zu zehn Bildschirme. Die meisten Sim-Racer entscheiden sich für einen Triple-Ständer. Wer mehr möchte, findet Lösungen mit vier, sechs, acht oder zehn Monitorpositionen. Für größere Setups wird eine zusätzliche Stabilisierung durch Stützbeine empfohlen. Schau dir dazu unsere Monitorständer an und bestelle noch heute bei SIMGASM.
Was kostet ein SimRacing-Monitorständer?
Der Preis hängt von der Art, dem Material und der Anzahl der Bildschirme ab, die der Ständer trägt. Ein Einzelständer ist am günstigsten. Triple-Ständer liegen im mittleren Preissegment. Ständer für sechs oder mehr Monitore sind eine größere Investition. Rechne mit Preisen von etwas über hundert Euro für ein Einzelmodell bis hin zu mehreren hundert Euro für fortgeschrittene Setups.
Möchtest du mehr erfahren oder hast du noch Fragen? Die Experten von SIMGASM helfen dir gerne weiter.