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TREQ Profilgrößen erklärt: 40x40, 80x40, 120x40 und 160x40 in der Praxis

TREQ Profilgrößen erklärt: 40x40, 80x40, 120x40 und 160x40 in der Praxis

Wenn du nach einer Erklärung der TREQ-Profilgrößen suchst, möchtest du wahrscheinlich eine einfache Frage beantworten: Bleibt dieses Rig steif, bietet es genügend Einstellmöglichkeiten und unterstützt es zukünftige Upgrades, ohne zu einem unübersichtlichen Projekt zu werden?

Rigs aus Aluminiumprofilen (oft als „8020-Rigs“ bezeichnet) sind beliebt, weil sich damit alles verstellen lässt: Lenkradhöhe, Lenkradabstand, Pedalwinkel, Pedalhöhe, Sitzposition, Monitorposition und die Platzierung von Zubehör. Doch nicht jedes Profil-Rig bietet in der Praxis das gleiche Nutzungserlebnis.

Bei der Profilgröße geht es nicht nur um Stabilität

Oft wird über Profilgrößen gesprochen, als gelte einfach „größer ist besser“. Tatsächlich beeinflusst die Profilgröße drei Dinge, die du jeden Tag bemerkst:

  • Steifigkeit bei Lenkraddrehmoment und Pedalkraft
  • Einstellbereich (wie weit du die Hardware ohne umständliche Halterungen verschieben kannst)
  • Aufgeräumter Aufbau (Platz für Kabelführung und die Montage von Zubehör)

Wie sich die einzelnen Profilgrößen in der Praxis anfühlen

Profilgröße Typischer Einsatzzweck Was du in der Praxis bemerkst Wann es sinnvoll ist
40×40 Einstiegsklasse bei Profilen Leichtere Rigs, gut für Einsteiger-Setups Wenn du leichtere Lenkräder und Pedale verwendest und die Kosten niedrig halten möchtest
80×40 Der universelle optimale Mittelweg Geeignet für die meisten Setups mit DD-Wheelbase + Load-Cell-Pedalen Für die meisten die Klasse nach dem Prinzip „einmal kaufen“
120×40 Zusätzliche Reserven Mehr Steifigkeit + größerer Einstellbereich Ideal für aufgeräumte Aufbauten, schwere Peripheriegeräte und zukünftige Upgrades
160×40 Flaggschiffklasse Maximale Steifigkeit und Modularität Motion-Systeme, hohes Drehmoment, schwere Aufbauten und langfristige High-End-Rigs

TREQ-Rigs als Beispiele

Die Produktpalette von TREQ macht das Konzept der Profilgrößen leicht verständlich:

  • Einsteiger-Rigs orientieren sich eher am 40×40-Konzept bzw. an leichteren 8020-Konstruktionen – nach dem Motto: „Jetzt einsteigen und später aufrüsten.“
  • Der TREQ One steht für die klassische, vielseitige 80×40-Kategorie.
  • Der TREQ CXX setzt auf 120×40-Profile, wenn du zusätzliche Reserven und eine aufgeräumte Optik möchtest.
  • Der TREQ Ace gehört mit 160×40-Profilen zur Flaggschiffklasse und bietet maximale Steifigkeit und Modularität.

Die entsprechende SIMGASM Klasse

SIMGASM folgt dieser Logik auf unkomplizierte Weise:

  • Der SIMGASM Hobby Simulator ist das Einstiegsmodell, wenn du den Preis niedrig halten, aber dennoch die Modularität eines Profilsystems nutzen möchtest.
  • Der SIMGASM Club Simulator ist die universelle 80×40-Klasse, die für nahezu alle Peripheriegeräte geeignet ist.
  • Der SIMGASM Sport Simulator bietet mit 120×40 mehr Größe, Verstellmöglichkeiten und eine sauberere Kabelführung.
  • Der SIMGASM Pro Simulator bietet mit 160×40 die Steifigkeit eines Flaggschiffmodells und dicke Platten für wirklich verwindungsfreie Aufbauten.

Eine Entscheidungsregel, die für die meisten funktioniert

  • Controller oder zahnradgetriebenes Lenkrad für den Anfang: Starte mit einem Einstiegsmodell und plane das Upgrade ein.
  • Load Cell + Direct Drive mit mittlerem Drehmoment: 80×40 ist die sichere Wahl.
  • Hohes Drehmoment, schwere Pedale, haptisches Feedback oder Motion-System: 120×40 oder 160×40.

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Was bei einem Profil-Rig tatsächlich Flex verursacht

Flex entsteht nur selten „allein durch die Profilgröße“. Meist ist es eine Kombination aus:

  • Hebellänge: Lange Stützen verstärken Bewegungen am Lenkrad.
  • Verbindungsart: kleine Winkel im Vergleich zu größeren Platten und wie fest sie angezogen sind.
  • Pedalhebelwirkung: Bremsen mit hoher Pedalkraft machen Bewegungen schnell sichtbar.

Deshalb kann ein gut konstruiertes 80×40-Rig besser sein als ein schlecht montiertes 120×40-Rig.

FAQ

  • Sind größere Profile immer besser?
    Größere Profile bieten mehr Steifigkeit und einen größeren Einstellbereich, erhöhen aber auch die Kosten und den Platzbedarf. Wähle die kleinste Größe, die zu deinem Upgrade-Plan passt.
  • Was ist wichtiger: die Profilgröße oder die Konstruktion der Lenkradhalterung?
    Beides ist wichtig. Eine stabile Lenkradhalterung an einem kleineren Rig kann eine schwache Lenkradhalterung an einem größeren Rahmen übertreffen.
  • Ist 80×40 für Direct Drive geeignet?
    In vielen Fällen ja, besonders bei moderatem Drehmoment. Bei hohem Drehmoment und schwerer Peripherie können jedoch 120×40 oder 160×40 von Vorteil sein.
  • Warum entscheiden sich viele für 160×40?
    Für Motion-Ready-Funktionalität, extreme Steifigkeit und maximale Modularität über viele Jahre hinweg mit zahlreichen Upgrades.
  • Was ist der größte Vorteil von Profil-Rigs?
    Du kannst Ergonomie und Anordnung ändern, ohne das gesamte Cockpit zu ersetzen.

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