Das RSeat RS1 wird häufig als „Bestseller“ im RSeat-Sortiment bezeichnet. Es ist ein Stahl-Cockpit, das von Anfang an vollständig wirken soll. Wheel-Deck und Pedalbereich sind für gängige Lenkrad- und Pedalsets ausgelegt.
Wenn du ein RS1 mit einem Aluminiumprofil-Rig vergleichst, liegt der wichtigste Unterschied darin, wie die Wheelbase montiert wird. Wheel-Decks können hervorragend sein, verhalten sich bei hohem Drehmoment, starker Hebelwirkung und schweren Lenkradkränzen jedoch anders als eine Front-Mount- oder Side-Mount-Lösung.
Kurzantwort
- Das RS1 kann eine ausgezeichnete Wahl sein, wenn du ein Stahl-Rig möchtest, das sich von Anfang an vollständig anfühlt, und du mit den vordefinierten Einstellbereichen des Cockpits zurechtkommst.
- Wenn du ein möglichst stabiles und zukunftssicheres Lenkgefühl möchtest – insbesondere mit Direct Drive –, sind Profil-Rigs mit einer speziell entwickelten Halterung in der Regel die sicherere Wahl.
- Bei SIMGASM bietet der SIMGASM Club einen guten Einstieg mit breiter Kompatibilität. Wenn du einen aufgeräumteren und flexibler einstellbaren Frontbereich möchtest, kannst du anschließend zum SIMGASM Sport oder SIMGASM Pro wechseln.
Wheel-Deck oder Front-Mount: Warum dies das Lenkgefühl verändert
Bei Wheel-Decks wird die Wheelbase auf einer von Halterungen getragenen Platte montiert. Die Wheelbase sitzt dadurch „auf“ einer Konstruktion. Ein Front-Mount hingegen verschraubt die Wheelbase mit einer vertikalen Platte, die von den Stützen des Rigs getragen wird. Dadurch wird der „Hebeleffekt“ bei hohem Drehmoment häufig reduziert.
Wann ein Wheel-Deck völlig ausreicht
- Riemengetriebene Lenkräder und viele Direct-Drive-Wheelbases der Einstiegsklasse
- Leichtere Lenkradkränze (GT-Lenkradkränze, keine massiven Rallye-Lenkräder)
- Fahrer, die beim Bremsen nicht stark am Lenkrad ziehen
Wann ein Front-Mount ein echtes Upgrade darstellt
- Direct-Drive-Wheelbases mit höherem Drehmoment (insbesondere mit schweren Lenkradkränzen)
- Fahrer, die aggressiv fahren und unter Belastung viele Lenkbewegungen ausführen
- Alle, die Wert auf präzise Details legen: Weniger Mikrobewegungen bedeuten mehr Rückmeldung vom Lenkrad
Vergleichscheckliste nach technischen Daten
| Frage | Rig im RS1-Stil | Ansatz mit Profil-Rig |
|---|---|---|
| Kann ich Höhe und Abstand des Lenkrads einfach verstellen? | Normalerweise ja, innerhalb des Einstellbereichs des Cockpits. | Ja, und die Einstellung lässt sich in kleineren Schritten präzise anpassen. |
| Kann ich die Montageart der Wheelbase später ändern? | Manchmal, aber das hängt vom verfügbaren Zubehörsystem ab. | Ja: Die Umrüstung von Bottom-Mount auf Front-Mount und anschließend auf Side-Mount ist durch einfaches Verschrauben möglich. |
| Kann ich zusätzliche Ausrüstung ohne Bohren montieren? | Hängt von den verfügbaren Erweiterungen ab. | Ja: T-Nut-Hardware ist im Wesentlichen universell. |
| Kann ich es sauber aufbauen? | Ja, aber die Kabelführung verläuft häufig außen. | Ja, und die integrierte Kabelführung macht es noch einfacher. |
Wie SIMGASM zur „fahrbereiten“ Idee des RS1 passt
Wenn du ein „komplettes Cockpit-Gefühl“ wie beim RS1 möchtest, aber gleichzeitig mehr Möglichkeiten für spätere Upgrades suchst, ist der SIMGASM-Ansatz einfach: Wähle die Produktstufe passend zu deiner Hardware und anschließend die Montageart passend zu deiner Wheelbase.
- Vom Einstieg bis zum anspruchsvollen Einsatz: SIMGASM Club + Basisset für die Lenkradhalterung.
- Priorität auf einen aufgeräumten Aufbau: SIMGASM Sport mit integrierter Kabelführung und mehr Platz zur optimalen Positionierung aller Komponenten.
- Maximale Zukunftssicherheit: SIMGASM Pro, wenn du dein Rig einmal aufbauen und jahrelang nutzen möchtest.
Empfohlene SIMGASM-Montageteile für gängige Wheelbase-Systeme
- Front-Wheelbase-Halterung für Wheelbases mit Frontmontage und maximale Lenkstabilität
- Wheelbase-Halterung für die Unterseite für standardmäßige unterseitige Montagemuster
- Seitliche Wheelbase-Halterung, wenn du eine seitliche Montagelösung bevorzugst
Praxistipp: Betrachte die Montage als Gesamtsystem
Wenn du die Lenkradhalterung wechselst, ändern sich häufig auch deine ideale Sitzposition und Monitorpositionierung. Wenn dein Cockpit dauerhaft komfortabel und alltagstauglich bleiben soll, plane diese drei Elemente gemeinsam:
- Lenkrad: Halterungstyp + Höhe + Neigung
- Sitz: Neigungswinkel + Lendenwirbelstütze + Verstellbereich der Sitzschiene
- Bildschirme: Abstand zur Augenposition + VESA-Einstellbarkeit
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