Sobald du in die Klasse der 160x40 Aluminiumprofile einsteigst, ist dein Cockpit kein „Gaming-Zubehör“ mehr, sondern ein echtes Gerät. Hier geht es um drehmomentstarke Direct-Drive-Wheelbases, Load-Cell- oder Hydraulikbremsen für hohe Pedalkräfte und Motion-Plattformen, die deinen gesamten Rahmen durchschütteln können.
Zwei Produkte stehen im Mittelpunkt dieses Vergleichs:
- Next Level Racing F‑GT Elite 160 (auf Basis eines speziell angefertigten 160mm x 40mm Basisprofils).
- SIMGASM Pro (auf Basis eines 160x40-Profilaufbaus mit dicken Stahlplatten und Fokus auf Flaggschiff-Qualität).
Dieser Leitfaden hilft dir anhand deines Aufbaus zu entscheiden, welche Richtung sinnvoll ist: Wechsel zwischen GT- und Formel-Sitzposition, Motion-Pläne, Erwartungen an die Kabelführung und langfristige Modularität.
Warum 160x40 in der Praxis wichtig ist
Für die meisten Sim-Racer ist 80x40 bereits „stabil genug“. Warum steigen manche also auf 160x40 um?
- Mehr Reserven: Du kannst ein hohes Drehmoment nutzen, ohne ständig nach Flex oder Resonanzen suchen zu müssen.
- Größerer Einstellbereich: Größere Basisprofile ermöglichen oft mehr Montageoptionen, ohne Halterungen übereinander anbringen zu müssen.
- Bessere Motion-Kompatibilität: Motion-Lasten sind dynamisch und verstärken kleine Schwachstellen.
Anders gesagt: Bei 160x40 geht es in der Regel nicht darum, dass du „heute mehr Stabilität brauchst“. Es geht darum, nie wieder über die Stabilität nachdenken zu müssen.
NLR F‑GT Elite 160: Wofür es entwickelt wurde
NLR positioniert das F‑GT Elite 160 als All-in-One-Cockpit mit mehreren Sitzpositionen und hebt das speziell angefertigte 160mm x 40mm Basisprofil hervor. Das Ziel ist klar: eine steife Basis zu schaffen, die leistungsstarke Wheelbases und Motion-Plattformen unterstützt und zugleich den Wechsel zwischen GT- und Formel-Sitzpositionen ermöglicht.
Diese Kombination aus sehr hoher Steifigkeit und mehreren Sitzpositionen ist attraktiv, erhöht aber auch die Anzahl der Einstellpunkte, die du verändern musst. Deshalb ist eine saubere, reproduzierbare Konfiguration wichtig.
SIMGASM Pro: Wofür er entwickelt wurde
Der SIMGASM Pro Simulator ist das Flaggschiff von SIMGASM und richtet sich an Sim-Racer, die Folgendes wünschen:
- Flexfreie Montage selbst bei extremen Kräften durch die Hardware
- Hohe Verstellbarkeit, ohne die aufgeräumte Optik zu beeinträchtigen
- Saubere Kabelführung, damit das Cockpit wartungsfreundlich bleibt
- Personalisierung (Farboptionen + ein Aufbau, der sich harmonisch in Ihren Raum einfügt)
Ein oft unterschätzter Vorteil eines gut konstruierten Aluminium-Cockpits ist, dass es leiser wird. Weniger Flex bedeutet weniger Knarren, weniger Klappern und weniger „unerklärliche Geräusche“, wenn Sie taktile Hardware ergänzen. Wenn Ihnen das wichtig ist, lesen Sie So bauen Sie ein leises Sim-Rig und Sim-Rig-Wartung: Nachziehen und Geräusche reduzieren.
Spezifikationsvergleich: Was sollten Sie tatsächlich vergleichen?
| Vergleichspunkt | NLR F‑GT Elite 160 | SIMGASM Pro |
|---|---|---|
| Basisprofil | Maßgefertigtes 160x40-Basisprofil | Basisprofil der 160x40-Klasse |
| Haupteinsatzzweck | Mehrere Positionen (GT / Formel / Hybrid) | Erstklassige Steifigkeit + Verstellbarkeit + sauberer Aufbau |
| Motion-Planung | Mit Blick auf Motion-Kompatibilität entwickelt | Für Motion-Systeme und schwere Peripheriegeräte konzipiert |
| Sauberkeit des Aufbaus | Nutzt häufig eine externe Kabelführung mit Clips | Für saubere Kabelführung und modulare Erweiterungen konzipiert |
Empfohlene SIMGASM Konfiguration für kompromisslose Builds
- Cockpit: SIMGASM Pro Simulator
- Lenkradmontage: Basis-Set für Lenkradhalterung + Front-Lenkradhalterung (oder seitliche Lenkradhalterung, wenn eine seitliche Montage bevorzugt wird)
- Pedale: Universelle Peripheriehalterung
- Monitore: Freistehender Dreifachmonitorständer, um die Bildschirme von Vibrationen zu entkoppeln
- Sitz: Core-Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für Komfort bei Langstreckenrennen oder Atlas Formula-Sitz, wenn du eine stärker zurückgelehnte Rennposition bevorzugst
FAQ
Benötige ich 160x40, wenn ich kein Motion-System verwende?
Nicht unbedingt. Viele Fahrer sind auf einfacheren Rigs am schnellsten. Wähle 160x40, wenn du maximale Reserven oder schweres Zubehör benötigst oder Flex dauerhaft als Variable ausschließen möchtest.
Sollte ich den Monitorständer bei Motion- oder Haptiksystemen entkoppeln?
Ja, normalerweise. Freistehende Ständer reduzieren die Übertragung von Vibrationen und sorgen für ein stabiles Bild. Beginne mit dem Leitfaden zu VESA-Halterungen und Monitorständern und dem Leitfaden zu Dreifachmonitorständern.
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