Das Schwierigste beim Hinzufügen eines Motion-Systems sind nicht die Aktuatoren. Es ist die Planung.
Wenn du den Advanced SimRacing ASR Pro (der häufig als für Motion/Haptik vorbereitet vermarktet wird) mit SIMGASM Sport und Pro vergleichst, bietet dir dieser Leitfaden eine praktische Checkliste für den Aufbau eines Motion-fähigen Cockpits, das aufgeräumt, sicher und wartungsfreundlich bleibt.
Grundregel der Motion-Planung: Monitore sind ein separates Projekt
Bei einem Motion-System bewegt sich dein Cockpit. Deine Monitore müssen sich nicht mitbewegen.
- Monitore am Rig: möglich, aber bei Vibrationen schwieriger perfekt ausgerichtet und gut ablesbar zu halten.
- Freistehende Monitore: einfacher, sicherer und in der Regel die bessere Lösung.
Deshalb empfehlen wir für Motion-Aufbauten üblicherweise einen freistehenden Apex-Dreifach-Monitorständer – er entkoppelt deine Bildschirme von den Bewegungsimpulsen.
ASR Pro: Was er über den Einsatzzweck erkennen lässt
Advanced SimRacing beschreibt den ASR Pro als erweiterbares System mit Montageschlitzen für Pedale, Fersenstütze und Wheel Deck sowie integrierten Funktionen zur Kabelführung und Unterstützung für die Nachrüstung von Motion-/Haptiksystemen, beispielsweise Systemen im D-BOX-Stil.
SIMGASM Sport und Pro: die richtige Wahl für Motion
- SIMGASM Sport ist häufig die clevere Motion-fähige Wahl, wenn du eine lange, breite Basis, eine stabile Lenkradhalterung und saubere Kabeldurchführungen möchtest, ohne die aufgeräumte Optik des Cockpits zu beeinträchtigen.
- SIMGASM Pro ist die Spitzenklasse in Sachen Stabilität, wenn du maximale Profilsteifigkeit und massive Plattenkonstruktionen für extreme Kräfte benötigst.
Die Checkliste für Motion-Fähigkeit
- Montagepunkte: Prüfe, wo die Aktuatoren bzw. Haptikkomponenten befestigt werden, und stelle sicher, dass dein Rig über klar definierte, reproduzierbare Schnittstellen verfügt.
- Position des Not-Aus-Schalters: Du solltest den Not-Aus-Schalter mit geschlossenen Augen betätigen können. Verstecke ihn nicht hinter einem Monitor.
- Kabelkonzept: Motion-Systeme benötigen Kabelreserve und Zugentlastung. Führe die Kabel durch das Rig und lege anschließend Wartungsschlaufen zu den beweglichen Teilen.
- Sitz und Körperhaltung: Ein sicherer Sitz reduziert Körperbewegungen und Übelkeit. Ziehe den Atlas GT oder den Atlas Formula in Betracht, wenn du eine fest umschließende Schalensitzposition bevorzugst, oder den Core Recline, wenn Komfort an erster Stelle steht.
- Halterungen für Peripheriegeräte: Befestige Schalthebel, Handbremse und Button-Boxen so, dass sie nicht zu „schwingenden Massen“ werden. Verwende spezielle Halterungen wie die Schalthebel- und Handbremsenhalterung.
Häufiger Fehler beim Aufbau eines Motion-Systems
Der größte Fehler ist der Aufbau eines Cockpits, das zwar „stabil genug“, aber nicht wartungsfreundlich ist. Motion-Systeme müssen nachjustiert und nachgezogen werden und erfordern regelmäßige Kabelkontrollen. Ein aufgeräumtes Rig mit klar strukturierter Kabelführung ist sicherer und schneller zu warten.
Empfohlene SIMGASM-Ausstattung
- SIMGASM Pro (160x40) für Motion-Systeme und Direct-Drive-Aufbauten mit hohem Drehmoment
- SIMGASM Sport (120x40), wenn du Motion-Fähigkeit mit einer etwas leichteren Konstruktion kombinieren möchtest
- Freistehender Apex-Dreifach-Monitorständer, damit drei Bildschirme bei Motion- und taktilen Effekten stabil bleiben
- Doppelt arretierbare Sitzschienen und Sitzhalterungsset für eine schnelle Anpassung der Sitzposition
- Lenkrollenset, wenn du ein schweres Cockpit sicher bewegen musst
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