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How is a high torque sim racing cockpit developed and tested in 2026?

Wie wird ein Sim-Racing-Cockpit für hohes Drehmoment im Jahr 2026 entwickelt und getestet?

Wie wird ein Sim-Racing-Cockpit für hohes Drehmoment im Jahr 2026 entwickelt und getestet?

Ein High-Torque-Sim-Racing-Cockpit wird 2026 in vier klaren Schritten entwickelt: einem 3D-Entwurf, einem physischen Prototyp, Belastungstests mit echter Hardware und einer abschließenden Prüfung aller Materialien und Oberflächen. Das Ziel ist einfach. Der Rahmen muss bei einer leistungsstarken Direct-Drive-Wheelbase und einer kräftig betätigten Load-Cell-Bremse stabil bleiben und auch bei langen Rennen komfortabel sein. Bei SIMGASM durchlief das Sport Cockpit genau diesen Prozess, bevor es an Kunden ausgeliefert wurde.

Warum ist das für dich wichtig? Weil ein Datenblatt nur die halbe Geschichte erzählt. Wenn du weißt, wie ein Cockpit gebaut und getestet wird, kannst du besser beurteilen, ob es zu deinem Setup passt. Das kurze Video unten zeigt, wo die Geschichte von SIMGASM begann: in einer leeren Lagerhalle in den Niederlanden.

Schritt 1: mit einem echten Problem beginnen

Jedes gute Produkt beginnt mit einem Problem, das Rennfahrer tatsächlich spüren. Bei High-Torque-Setups ist dieses Problem die Verwindung. Eine leistungsstarke Wheelbase zieht am Lenkraddeck und verdreht es. Kräftiger Druck auf die Bremse versucht, die Pedalplatte von dir wegzudrücken. Beides führt zu weniger präzisem Feedback und einem Bremspunkt, der sich von Runde zu Runde verändert.

SIMGASM-Gründer Johan Akkerman kennt dieses Problem aus eigener Erfahrung. Er begann 2008 mit einem Controller im Sim Racing und schweißte später seinen ersten Rahmen aus gebrauchten Gasrohren, kombiniert mit einem Sitz vom Schrottplatz. Danach trat er im E-Sport für Teams wie SDL Esports und VP Gaming an und gewann 2019 die Project CARS 2-Teamweltmeisterschaft. Auf Veranstaltungen und Messen hat er zahlreiche Cockpits, Wheelbases und Pedale getestet. Deshalb basiert das Entwicklungskonzept des Sport auf jahrelanger praktischer Erfahrung.

Schritt 2: den Rahmen in 3D konstruieren

Als Nächstes folgt das 3D-Modell. Johan hat sich die 3D-Konstruktion selbst beigebracht und nutzt sie, um Erkenntnisse aus Tests in produktionsreife Teile umzusetzen. Sein beruflicher Hintergrund als technischer Spezialist und Werkstattleiter für Marken wie Mercedes und Jaguar ist dabei hilfreich. Er weiß, wie sich Materialien verhalten, wie Teile gefertigt werden und an welchen Stellen eine Schraubverbindung an Stabilität verliert.

Beim Sport war die Wahl des Hauptprofils entscheidend. Es verwendet einen 40 x 120 mm-Träger, der deutlich höher ist als das 40 x 80 mm-Profil des Club. Die Basis und die Pedalplatte sind dicker und die Lenkradhalterung bietet mehr Einstellmöglichkeiten. Integrierte Kabelkanäle und ein längerer Schalthebelarm gehören ebenfalls zu diesem Design.

Oranges SIMGASM Sport High-Torque-Sim-Racing-Cockpit mit Bottom Mount

SIMGASM | Sport Sim-Racing-Cockpit aus Aluminium - Orange

Schritt 3: Prototypen bauen und Belastungstests durchführen

Ein 3D-Modell sieht auf dem Bildschirm perfekt aus. Der eigentliche Test beginnt, sobald der erste Prototyp auf dem Boden steht. Bei einem Belastungstest wird echte Hardware am Rahmen montiert, die Bremse so kräftig wie möglich betätigt und das Force Feedback auf den Maximalwert eingestellt. Anschließend achten die Tester auf Bewegungen an den Verbindungen, Geräusche aus den Halterungen und jede Verschiebung der Pedalplatte.

SIMGASM testet jedes Produkt als Teil eines vollständigen Simulators und nicht als einzelnes Bauteil. Das bedeutet, dass Rahmen, Sitz, Lenkrad und Pedale gemeinsam geprüft werden - genau so, wie du sie zu Hause verwendest. Das Ergebnis für den Sport ist eine Nennbremslast von 300 kg am Pedaldeck. Für Wheelbases über 26 Nm bis einschließlich 40 Nm empfiehlt SIMGASM den Sport oder Pro. Über 40 Nm wird der Pro empfohlen.

Wie kannst du ein Cockpit selbst zu Hause testen?

Du brauchst kein Labor, um dein eigenes Rig zu prüfen. Lege zuerst dein Smartphone mit einer Wasserwaagen-App auf das Lenkraddeck und fahre eine Runde über hohe Kerbs. Die Anzeige sollte nahezu waagerecht bleiben. Betätige danach die Bremse mit voller Kraft und beobachte die Pedalplatte von der Seite. Sie sollte sich nicht bewegen. Höre zuletzt genau hin. Knarrgeräusche deuten in der Regel auf eine lockere Schraube und nicht auf einen schwachen Rahmen hin. Prüfe deshalb zuerst die Halterungen und ziehe sie fest.

Auch die Sitzposition ist bei diesem Test wichtig, da ein ungünstiger Winkel verändert, wie du Druck ausübst. Unser Leitfaden dazu, welches Sim-Racing-Cockpit zu deiner Größe und deinem Gewicht passt, hilft dir bei der richtigen Einstellung.

Weißes SIMGASM Sport Sim-Racing-Cockpit mit verstellbarem Sitz und Direct-Drive-Lenkrad

SIMGASM | Sport Sim-Racing-Cockpit aus Aluminium - Weiß

Schritt 4: Qualität vor dem Versand prüfen

Der letzte Schritt ist die Qualitätskontrolle. Johan trägt die abschließende Verantwortung für die Produktqualität bei SIMGASM. Zu seinen Aufgaben gehören die Bewertung von Prototypen, Produktionskontrollen und die abschließende Prüfung von Materialien und Oberflächen. Die Cockpit-Baureihe und die Atlas Sitze umfassen patentierte Designs, die im Hinblick auf Stabilität, Ergonomie, Komfort und optische Personalisierung entwickelt wurden.

SIMGASM ist ein niederländisches Unternehmen, SIMGASM B.V., das am 27. Februar 2026 offiziell gegründet wurde. Die Entwicklung begann im Januar 2026 und Lagerware wird direkt aus Wijk bij Duurstede versandt. Das Unternehmen wird bewusst kompakt gehalten und vertreibt direkt aus den Niederlanden, damit ein größerer Teil des Budgets in Materialien, Oberflächenverarbeitung und Qualität fließt. Auch echte Käufer bemerken das. Ein Kunde aus Großbritannien schrieb, sein Sport „gibt überhaupt nicht nach“ und trägt problemlos „alle möglichen zusätzlichen Teile“.

Warum echte Rennerfahrung das Design verändert

Johan begann 2022 mit echtem Motorsport und gewann 2023 und 2024 die Titel im DNRT BMW E30 Cup und in der Endurance Series. In seiner ersten Saison im Alpine Elf Cup erreichte er in Zandvoort einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Der Rennsport mit echten Fahrzeugen lehrte ihn, dass ein Rig mehr leisten muss, als nur Verwindungen standzuhalten. Es braucht einen natürlichen Sitzwinkel, die richtige Lenkradhöhe und eine Pedalgeometrie, die auch über Stunden komfortabel bleibt.

Deshalb bietet die High-Torque-Sim-Racing-Cockpit-Baureihe von SIMGASM sowohl GT- als auch Formula-Positionen und mehrere Arten von Lenkradhalterungen. Auch die Wahl der richtigen Halterung gehört zum Test. Lies deshalb unseren Leitfaden zu Bottom Mount, Front Mount oder Side Mount. Möchtest du zunächst das Profil selbst verstehen? Dann lies, was ein 40x120-Sim-Racing-Cockpit ist.

Blaues SIMGASM Sport Sim-Racing-Cockpit aus Aluminium mit Bottom Mount für die Wheelbase

SIMGASM | Sport Sim-Racing-Cockpit aus Aluminium - Blau

Fragen zur Entwicklung und Prüfung von Cockpits

Was ist der wichtigste Test für ein High-Torque-Cockpit?

Der Verwindungstest mit echter Hardware. Volles Force Feedback und maximaler Bremsdruck zeigen sofort, ob sich das Lenkraddeck oder die Pedalplatte bewegt.

Wer entwickelt die Cockpits von SIMGASM?

Gründer und Produktdesigner Johan Akkerman entwickelte die gesamte Baureihe - vom 3D-Modell bis zur abschließenden Qualitätskontrolle.

Für welche Bremslast ist der SIMGASM Sport ausgelegt?

Der Sport hat eine Nennbremslast von 300 kg am Pedaldeck.

Von wo aus versendet SIMGASM?

Bestellungen werden direkt vom SIMGASM-Standort in Wijk bij Duurstede in den Niederlanden versandt.

Möchtest du mehr erfahren? Die Experten von SIMGASM helfen dir gerne weiter.

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