Für Rennen in VR brauchst du nicht zwingend ein Rig, aber 2026 macht es das Fahren in VR deutlich besser und komfortabler. In VR siehst du ein vollständiges Rennauto um dich herum, sodass sich jedes kleine Wackeln eines Schreibtischs oder Lenkradständers falsch anfühlt. Ein festes Rig hält Lenkrad, Pedale und Sitz genau dort, wo dein Gehirn sie erwartet. Das hilft gegen Bewegungsübelkeit und macht dein Bremsen gleichmäßiger.
VR ist außerdem eine der platzsparendsten Möglichkeiten, Rennen zu fahren. Du brauchst keinen Ständer für drei Monitore, sodass das gesamte Setup in eine kleinere Ecke passt. Im Folgenden erfährst du, was sich beim Fahren in VR verändert, welche Vorteile ein Rig bietet und welcher Rahmen am besten zu einem Setup mit VR passt.
Warum VR und ein Rig so gut zusammenpassen
VR verändert, wie du das Auto wahrnimmst, und stellt dadurch andere Anforderungen an die Hardware um dich herum.
Dein Körper erwartet ein echtes Auto
Mit aufgesetztem Headset siehst du das Lenkrad in deinen Händen und die Pedale unter deinen Füßen. Sitzt das echte Lenkrad 3 cm höher als das virtuelle oder rutschen die Pedale beim Bremsen nach vorn, merkt dein Gehirn das sofort. Mit einem Rig kannst du die Position des echten Lenkrads einmal an das virtuelle anpassen, und dann bleibt es dort.
Kein visueller Bezugspunkt im Raum
Beim Fahren am Bildschirm siehst du deinen Schreibtisch und dein Zimmer, sodass leichtes Nachgeben unbemerkt bleibt. In VR fehlt dieser Bezugspunkt. Jede Bewegung des Lenkrads oder Sitzes wird zu einer Empfindung, die du im Headset nicht siehst. Diese Diskrepanz ist einer der Auslöser für Übelkeit; weitere Tipps findest du in unserem Ratgeber gegen Bewegungsübelkeit in VR.

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Was braucht ein Rig für VR im Jahr 2026?
Headsets sind leichter geworden und bieten schärfere Bilder. Deshalb spielt die Hardware um dich herum heute eine größere Rolle denn je.
Eine steife Montageplatte für Direct Drive
Wheelbases mit Direct Drive liefern etwa 8 bis 25 Nm Drehmoment. In VR spürst du das alles über deine Arme und siehst, wie sich das Lenkrad im Headset bewegt. Die Montageplatte darf nicht nachgeben. Im SIMGASM Sortiment wächst das Hauptprofil von 40 × 40 mm beim Hobby auf 40 × 160 mm beim Pro. Unser Ratgeber zum Drehmoment bei Direct Drive erklärt, welches Drehmoment zu welchem Rahmen passt.
Ordentlich verlegte Kabel, die du nicht siehst
In VR siehst du den Raum um dich herum nicht. Ein loses USB-Kabel an deinen Füßen oder ein hinter dem Sitz eingeklemmtes Headsetkabel ist ein echtes Problem. SIMGASM Sport und Pro haben integrierte Kabeldurchführungen, sodass die Kabel von Wheelbase und Pedalen durch den Rahmen statt über den Boden verlaufen.
Ein Sitz, der dich an deinem Platz hält
In VR drehst du den Kopf, um in die Kurve zu schauen, und dein Körper folgt. Ein Schalensitz hält deine Hüfte stabil, sodass deine Kopfbewegungen natürlich bleiben. SIMGASM Rahmen werden ohne Sitz geliefert. So kannst du aus dem Sortiment an Sitzen für Simracing einen auswählen, der zu deiner Körpergröße passt.

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VR oder Bildschirme am Rig?
Viele Fahrer auf r/simracing fragen sich, ob sie zuerst in VR oder in drei Monitore investieren sollten.
VR vermittelt dir räumliche Tiefe, sodass du Bremspunkte und Scheitelpunkte leichter einschätzen kannst. Dafür brauchst du auch einen leistungsstarken PC, weil für das Headset zwei Bilder mit hoher Bildrate gerendert werden. Drei Monitore sind bei langen Langstreckenrennen komfortabler und lassen sich leichter gemeinsam mit Freunden nutzen. Die gute Nachricht: Dasselbe Rig für Simracing funktioniert für beides. Starte mit VR und ergänze später einen Monitorständer oder umgekehrt. Tipps zu den Einstellungen findest du in unserem Ratgeber zu den VR-Einstellungen in ACC.
So fährt der Gründer von SIMGASM in VR
Johan Akkerman, Gründer und Produktdesigner von SIMGASM, fährt selbst in VR. Diese Erfahrung hat die Konstruktion der Rahmen geprägt.
Johan ist ehemaliger Teamweltmeister in Project CARS 2 (2019, mit VP Gaming) und gewann 2023 und 2024 den DNRT BMW E30 Cup im realen Motorsport. Sein eigener Simulator kombiniert den SIMGASM Sport Rahmen mit dem Formula Atlas Sitz, Virtual Reality und einem Bewegungssystem. Besonders gerne fährt er Formelautos der Königsklasse aus den 1960er und 1970er Jahren, deren offenes Cockpit sich in VR sehr real anfühlt. Dieser tägliche Einsatz ist der Grund, warum jedes SIMGASM Produkt als Teil eines kompletten Simulators getestet wird.

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Für ein erstes Setup mit VR eignen sich Hobby oder Club gut in Kombination mit einem riemengetriebenen Lenkrad oder einer leichten Wheelbase mit Direct Drive. Wenn du später eine starke Wheelbase, Pedale mit Kraftmesszelle oder ein Bewegungssystem einsetzen möchtest, bieten dir Sport oder Pro von Anfang an die nötigen Stabilitätsreserven und eine für Bewegungssysteme vorbereitete Konstruktion.
Fragen und Antworten
Hier findest du kurze Antworten auf häufige Fragen zu VR.
Kann ich am Schreibtisch Rennen in VR fahren?
Ja, aber du spürst, wie sich der Schreibtisch bewegt und dein Stuhl wegrollt. Die meisten Fahrer in VR steigen schnell auf ein Rig um, weil es sich natürlicher und stabiler anfühlt.
Brauche ich einen Monitor für Rennen in VR?
Nicht zum Fahren. Ein kleiner Monitor hilft bei Menüs und der Einrichtung, aber im Auto nutzt du nur das Headset.
Welcher SIMGASM Rahmen eignet sich am besten für VR?
Jede Modellreihe eignet sich dafür. Sport und Pro bieten zusätzlich Kabeldurchführungen und eine für Bewegungssysteme vorbereitete Konstruktion. Das ist nützlich, wenn du später ein Bewegungssystem nachrüstest.
Braucht VR einen größeren Raum?
Nein. VR braucht weniger Platz als drei Monitore, weil der breite Monitorständer entfällt.
Du möchtest mehr erfahren? Die Experten von SIMGASM helfen dir gerne weiter.