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Die Asetek Forte ist eine Direct-Drive-Wheelbase mit 18 Nm und liegt damit im mittleren bis hohen Drehmomentbereich, in dem der Unterschied zwischen einem gut und einem schlecht abgestimmten Cockpit deutlicher spürbar wird. Bei dieser Leistung ist die Steifigkeit des Rahmens wichtiger als bei einem niedrigeren Drehmoment. Zudem wirken sich die Montageentscheidungen, die du zu Beginn des Aufbaus triffst, direkt darauf aus, wie sich die Hardware in der Praxis anfühlt.
Diese Kollektion vereint SIMGASM Cockpits und Montagekomponenten, die gut zur Forte passen, sowie praktische Hinweise zur Montage, zum Kabelmanagement, zur Ergonomie und zum Aufbau eines Setups, das dauerhaft ein gleichbleibendes Fahrgefühl bietet.
Der Zusammenhang zwischen dem Drehmoment der Wheelbase und der Steifigkeit des Cockpits ist grundsätzlich einfach. Eine Direct-Drive-Wheelbase überträgt die Lenkkräfte bei jeder Lenkradbewegung direkt auf den Rahmen des Rigs. Bei einem höheren Drehmoment sind diese Kräfte größer, sodass sich ein Nachgeben des Rahmens eher auf das auswirkt, was du am Lenkrad spürst. Ein Rahmen, der bei 9 oder 12 Nm ausreichend funktioniert, kann bei 18 Nm an seine Grenzen stoßen, insbesondere bei schnellen Richtungswechseln oder aggressivem Überfahren von Curbs.
Das bedeutet nicht, dass die Forte grundsätzlich einen schweren oder teuren Rahmen benötigt. Es bedeutet, dass die Verbindungspunkte bei diesem Drehmoment wichtiger sind als bei einer geringeren Leistung. Die Wheelbase-Halterung, die Befestigung der Pedalplatte und die Gesamtsteifigkeit der Profile tragen alle dazu bei, wie sich das komplette System anfühlt. Im Leitfaden zu Cockpit-Steifigkeit und Flex findest du eine detaillierte Übersicht darüber, an welchen Stellen eines Sim-Rigs typischerweise Flex entsteht und wie die verschiedenen Rahmenklassen damit umgehen.
Das SIMGASM Sortiment umfasst vier Klassen: Hobby, Club, Sport und Pro. Für die Forte mit 18 Nm werden Sport und Pro als Ausgangspunkt empfohlen. Ausschlaggebend dafür ist, wie die Profilsteifigkeit und Montagegeometrie der jeweiligen Klasse zu den von der Forte erzeugten Kräften passen.
Das Sport ist für die meisten Fahrstile und Disziplinen eine sehr gut geeignete Basis für die Forte. Das Profil bietet hohe Steifigkeit an den entscheidenden Verbindungspunkten und nimmt die Forte sowohl mit Front- als auch mit Bodenmontage problemlos auf. Für Fahrer, die von einem leichteren Rahmen oder einem Wheel Stand wechseln, stellt Sport eine deutliche Verbesserung der Stabilität dar, sodass die Forte ihr Potenzial besser ausschöpfen kann. Die Sport Klasse ist in zahlreichen Farben sowie als Livery-Edition erhältlich, darunter die Varianten MARINI, JPS und RothBros. So lässt sich der Aufbau über die mechanische Ausstattung hinaus personalisieren.
Das Pro ist die richtige Wahl, wenn du bei 18 Nm kompromisslose Steifigkeit möchtest, das Setup viele Jahre ohne Neuaufbau nutzen willst oder künftig Motion-Hardware beziehungsweise weitere Direct-Drive-Upgrades planst. Das breitere Profil erhöht die Steifigkeit an den wichtigsten strukturellen Punkten und bietet einen größeren Einstellbereich für Sitzposition, Pedalgeometrie und Monitorplatzierung. Pro ist außerdem in mehreren Farb- und Livery-Optionen erhältlich, wenn du einen individuelleren Aufbau bevorzugst.
Der Leitfaden zu den SIMGASM Simulatorklassen beschreibt jede Plattform ausführlich, falls du vor deiner Entscheidung einen detaillierteren Vergleich wünschst. Du kannst dir auch alle Cockpit-Klassen im direkten Vergleich ansehen.
Bei 18 Nm wirkt sich die gewählte Montageart direkter auf das Fahrgefühl aus als bei einem niedrigeren Drehmoment. SIMGASM bietet drei Montageoptionen für die Forte. Welche davon die richtige ist, hängt von der Geometrie deines Rahmens und deiner bevorzugten Fahrposition ab.
Die Asetek Front-Montagehalterung wurde speziell für Asetek Wheelbases entwickelt und befestigt die Forte an der Vorderseite des Rigs. Dies ist im Allgemeinen die steifste Konfiguration, da die Lenkkräfte über den kürzestmöglichen Lastpfad direkt nach hinten in die Rahmenstruktur übertragen werden. Für Fahrer, die 18 Nm nutzen und Wert auf maximale Klarheit des Force Feedbacks legen, ist die Frontmontage mit der speziellen Asetek Halterung meist die bevorzugte Lösung.
Die Front-Wheelbase-Halterung bietet eine universellere Option zur Frontmontage für Setups, bei denen die spezielle Halterung nicht geeignet ist. Die Boden-Wheelbase-Halterung trägt die Wheelbase von unten und ermöglicht eine flexiblere Einstellung von Höhe und Winkel. Das kann hilfreich sein, wenn deine Sitzposition eine bestimmte Wheelbase-Höhe erfordert, die sich mit einer Frontmontage nicht erreichen lässt. Viele Fahrer nutzen die Bodenmontage erfolgreich. Auch bei 18 Nm bleibt sie eine praktische Option, wenn die zusätzliche ergonomische Flexibilität wichtiger ist als der geringe Unterschied bei der Montagesteifigkeit.
Grundsätzlich solltest du zuerst deine Sitzposition festlegen und anschließend die Halterung wählen, die innerhalb dieser ergonomischen Vorgaben die steifste Verbindung bietet. Eine Halterung, die dir eine bequeme und gleichbleibende Fahrposition ermöglicht, führt meist zu konstanteren Ergebnissen von Sitzung zu Sitzung als eine theoretisch steifere Option mit einer Geometrie, die nicht zu deinem Aufbau passt.
Wenn du die Forte mit Load-Cell-Pedalen kombinierst, wirst du feststellen, dass die Stabilität der Pedale wichtiger ist als bei Setups mit geringeren Kräften. Eine Load-Cell-Bremse erfasst die von dir ausgeübte Kraft und nicht den Pedalweg. Daher müssen sich die Pedale in jeder Sitzung exakt an derselben Position befinden und unter den Kräften bei maximalem Bremsdruck stabil bleiben.
Stelle deine Sitzposition ein, bevor du die Pedalwinkel endgültig fixierst. Die Stellung deines Sprunggelenks unter Bremslast verändert sich mit der Sitzneigung und dem Abstand in Längsrichtung. Wenn du diese Anpassung erst nach der Befestigung der Pedale vornimmst, musst du vermeidbare Arbeit wiederholen. Achte darauf, dass du dich beim Bremsen bequem am Sitz und an der Rahmenstruktur abstützen kannst. Bei höheren Bremskräften zeigt sich eine instabile Position oft durch schwankenden Druck im Verlauf eines Stints. Ohne Kenntnis der Ursache gehört dies zu den schwieriger zu diagnostizierenden Problemen mit der Konstanz.
Der Leitfaden zur Sim-Racing-Ergonomie erklärt, wie du Sitzposition, Pedalgeometrie und Lenkradhöhe als zusammenhängendes System aufeinander abstimmst, bevor du mit der Anpassung der Softwareeinstellungen beginnst.
Ein 18-Nm-Setup bildet häufig das Zentrum eines komplexeren Ökosystems aus Peripheriegeräten. Dashboards, Button Boxes, USB-Hubs und gegebenenfalls Motion-Hardware erhöhen die Anzahl der Kabel. Sporadische USB-Verbindungsabbrüche gehören zu den häufigeren Zuverlässigkeitsproblemen bei komplexen Sim-Rigs. Oft werden sie durch unter Spannung stehende Kabel, eine ungünstige Kabelführung in der Nähe von Anschlüssen oder eine Kabelführung verursacht, die beim Verstellen des Sitzes beeinträchtigt wird.
Verlege USB- und Stromkabel getrennt, sofern der Aufbau dies zulässt. Verwende Klettbinder für alle Kabel, die du im normalen Betrieb voraussichtlich trennen oder verstellen wirst. Plane an jedem Anschluss eine Kabelschlaufe als Zugentlastung ein, damit du den Stecker abziehen und überprüfen kannst, ohne das Kabel straffzuziehen. Plane die Kabelführung, bevor du die Rahmenpositionen endgültig festlegst, denn bei einem fertigen Aufbau lassen sich Kabel immer schwieriger sauber verlegen als während der Montage.
Der Leitfaden für sauberes Kabelmanagement beschreibt den gesamten Prozess anhand praktischer Beispiele für Aufbauten unterschiedlicher Komplexität.
Ein reproduzierbarer Blickpunkt beseitigt eine der weniger offensichtlichen Ursachen für Abweichungen zwischen einzelnen Sitzungen. Wenn sich die Monitorposition verändert, verschieben sich auch deine Tiefenwahrnehmung und deine Bremspunkte. Dass dies die Ursache ist, kann schwer zu erkennen sein. Die Kombination des Cockpits mit einem stabilen Monitorständer, der in jeder Sitzung an derselben Position bleibt, hält diese Variable konstant.
Fahrer mit einer 18-Nm-Wheelbase befinden sich häufig an einem Punkt, an dem das Setup im Laufe der Zeit schrittweise wächst. Eine Handbremse für Rallye oder Drift, ein sequenzieller Schalthebel für Langstreckenrennen oder zusätzliche Eingabegeräte erweitern das Rig nach und nach. Eine Halterung für Schalthebel und Handbremse bereits beim ersten Aufbau zu montieren, ist sauberer als eine spätere Nachrüstung. Wenn der Montagepunkt bereits vorhanden ist, lässt sich die Erweiterung zu gegebener Zeit unkompliziert vornehmen, ohne das fertige Rig teilweise demontieren zu müssen.
Sieh dir oben die Produkte dieser Kompatibilitätskollektion an oder beginne bei den Sim-Racing-Cockpits, um alle Rig-Klassen zu vergleichen und die passende Basis für deinen Forte Aufbau zu finden.
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