iRacing belohnt Konstanz. Daher sollte dein Force Feedback vorhersehbar und nicht dramatisch sein. Bei Simagic Wheelbases bringt eine „saubere Ausgangsbasis“, die Clipping vermeidet und auch bei langen Stints komfortabel bleibt, den größten Vorteil.
Dieser Leitfaden bietet dir einen praxisorientierten Einrichtungsablauf für iRacing mit Simagic sowie einige Abstimmungsvarianten für GT-Fahrzeuge, Prototypen und Formelwagen.
Schritt 0: Sicherstellen, dass das Cockpit nicht die Schwachstelle ist
Bevor du die Software einstellst, prüfe Folgendes:
- Die Wheelbase ist starr montiert (kein Nachgeben der Montageplatte, keine losen Schrauben).
- Sitz und Pedale bewegen sich beim Bremsen nicht relativ zueinander.
- Die Kabel sind so verlegt, dass beim Lenken nichts daran zieht.
Wenn du dein Setup von Grund auf zusammenstellst, ist das SIMGASM Club Cockpit (C80) eine hervorragende Basis für Simagic in dieser Drehmomentklasse. Das SIMGASM Sport Cockpit (C120) und das SIMGASM Pro Cockpit (C160) sind ideal, wenn du ein höheres Drehmoment nutzt oder Upgrades planst.
Schritt 1: Lenkwinkel korrekt einstellen
- Stelle im SimPro Manager einen sinnvollen maximalen Lenkwinkel ein (900° ist eine gängige Standardeinstellung).
- Kalibriere in iRacing das Lenkrad und die Pedale.
- Lass iRacing, sofern verfügbar, die Soft-Lock-Begrenzung für jedes Fahrzeug anwenden.
Du brauchst eine kurze Übersicht für verschiedene Fahrzeugtypen? Sieh dir den Leitfaden zum Lenkwinkel an.
Schritt 2: Wheel Force korrekt einstellen, damit Auto FFB funktioniert
In iRacing sollte der Wert Wheel Force dem maximalen Drehmoment deiner Wheelbase entsprechen (zum Beispiel: 10 Nm, 15 Nm, 23 Nm). Anschließend:
- Fahre auf die Strecke.
- Verwende die Auto-Einstellung für die Force-Feedback-Stärke von iRacing (normalerweise in der Black Box).
- Fahre einige Runden und prüfe, ob hohe Kerbs oder Unfälle zu dauerhaftem Clipping führen.
Dieser Ablauf wird im Clipping-Leitfaden ausführlicher erklärt.
Schritt 3: Eine stabile Ausgangsbasis im SimPro Manager erstellen
Beginne mit einer „Minimalfilter“-Philosophie:
- Halte die Glättung niedrig, es sei denn, das Lenkrad fühlt sich auf Geraden körnig an.
- Verwende nur wenig Dämpfung/Reibung, um Schwingungen oder eine zu leichtgängige Mittelstellung zu beheben.
- Versuche nicht, das Fahrgefühl mit starken Filtern zu verbessern, wenn das eigentliche Problem ein nachgiebiges Cockpit ist.
Zweig A: GT-Fahrzeuge (GT3, GT4, GTP)
- Priorisiere den Lenkkraftaufbau und ein gleichmäßiges Gefühl in der Kurvenmitte.
- Wenn sich Randsteine zu heftig anfühlen, reduziere zuerst die „Details“ und füge dann ein wenig Slew-Regelung hinzu.
- Wenn das Lenkrad auf Geraden oszilliert, reduziere die Rotationsgeschwindigkeit leicht und füge etwas Dämpfung hinzu.
Zweig B: Prototypen und hoher Abtrieb
- Diese Fahrzeuge können starke Lastspitzen erzeugen. Stimme die Einstellungen daher zurückhaltend ab.
- Nutze die Verstärkungsreserve statt bloß den Gain zu erhöhen: Eine geringere Stärke ist in Ordnung, solange die Details erhalten bleiben.
- Die Steifigkeit des Rigs ist sehr wichtig. Wenn sich die Lenkradaufnahme verwindet, fühlt sich das Fahrzeug nervös an.
Zweig C: Formelautos
- Die meisten Formel-Fahrer bevorzugen ein schnelleres Ansprechverhalten und weniger Dämpfung.
- Ziehe einen etwas kleineren maximalen Lenkwinkel in Betracht und lass die Lenkübersetzung des Fahrzeugs die Arbeit übernehmen.
- Wenn sich das Lenkrad zu „nervös“ anfühlt, solltest du die Signale nicht übermäßig glätten. Korrigiere zuerst den Sitzabstand und die Rotationsgeschwindigkeit.
Ergonomie-Tipp, der deine Rundenzeiten sofort verbessert
Wenn du dich zum Lenkrad strecken musst, korrigierst du zu stark und ermüdest schneller. Mit einem leicht verstellbaren Cockpit bist du schneller, weil du eine reproduzierbare Sitzposition einstellen kannst.
- SIMGASM Core Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für mehr Komfort bei langen iRacing-Sessions.
- SIMGASM Atlas GT Sitz, wenn du beim Bremsen eine fest definierte Sitzposition möchtest.
- Einstiegsmodell: SIMGASM Hobby Cockpit (C40), wenn du möglichst wenig ausgeben und trotzdem ein echtes Aluminium-Rig haben möchtest.
- Am beliebtesten: SIMGASM Club Cockpit (C80) für die Steifigkeit nach dem Prinzip „einmal kaufen, später aufrüsten“.
- Hohes Drehmoment / Motion: SIMGASM Sport Cockpit (C120) oder SIMGASM Pro Cockpit (C160) – abhängig vom Drehmoment und davon, wie stark du bremst.
- Komfortable Sitzoption: SIMGASM Core Sitz mit verstellbarer Rückenlehne, wenn du keinen festen Schalensitz möchtest.
- Schalensitz-Optionen: SIMGASM Atlas GT Sitz für eine GT-Sitzposition oder SIMGASM Atlas Formula Sitz für eine stärker zurückgelehnte Formula-/Hypercar-Sitzposition.
- Montage: Das Sitzhalterungsset erleichtert die Sitzmontage und -positionierung auf einem Profil-Rig.
- Monitore: integrierter Triple-Monitorständer, wenn du ein integriertes, platzsparendes Setup möchtest, oder freistehender Triple-Monitorständer, wenn du die Bildschirme von Vibrationen und künftigen Motion-Upgrades entkoppeln möchtest.
- VESA-Hardware: VESA-Halterungsset für eine saubere, stabile Montage (besonders hilfreich bei Triple-Monitor-Setups).
- Wheelbase-Montage: Basisset für die Wheelbase-Halterung + Front-Wheelbase-Halterung, wenn du eine aufgeräumte, steife Lenkradplattform möchtest.
- Alternative Montage: untere Wheelbase-Halterung und große Seitenplatten / kleine Seitenplatten für unterschiedliche Wheelbase- und Montagearten.
- Schalthebel/Handbremse: Schalthebel- und Handbremsenhalterung + universelle Zubehörplattform für Rallye-/Drift-Setups.
- Ergonomie-Zubehör: schwenkbare Tastaturhalterung, Fersenstütze und Fersenplatte für ein „vollendeteres“ Cockpit-Gefühl.
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