Auf der Konsole lässt sich ein sehr ambitioniertes Sim-Racing-Setup aufbauen. Der größte Fehler ist die Annahme, dass nur das Lenkrad als Upgrade zählt. Auf der Konsole sind die Grundlagen sogar noch wichtiger: Stabilität des Cockpits, Sitzposition und Monitorplatzierung.
Dieser Leitfaden hilft dir bei der Auswahl kompatibler Hardware und beim Aufbau eines Upgrade-Pfads auf SIMGASM-Basis, mit dem du dein Setup kontinuierlich verbesserst, ohne Geld zu verschwenden.
Grundlagen der Kompatibilität (was Konsolenspieler wissen sollten)
- Die Konsolenlizenzierung ist entscheidend: Viele Wheelbases unterstützen ausschließlich PlayStation oder Xbox. Prüfe immer die Unterstützung deiner konkreten Plattform.
- Gemischte Ökosysteme sind schwieriger: Die Kombination verschiedener Marken kann auf Konsolen eingeschränkt sein, insbesondere bei Schalthebeln und Handbremsen.
- Stabilität ist wichtiger als Leistung: Ein solides Cockpit verbessert das Brems- und Lenkverhalten stärker als eine Erhöhung des FFB.
Beginne mit einem Cockpit, das in deinen Raum passt
Wenn du im Wohnzimmer fährst, brauchst du ein alltagstaugliches Cockpit: stabil, leise und kompakt.
- Bestes Einsteiger-Cockpit: Der SIMGASM Hobby Simulator wurde besonders preisgünstig entwickelt und ist für seine Preisklasse dennoch sehr stabil.
- Bestes „einmal kaufen“-Cockpit für Konsolen: Der SIMGASM Club Simulator unterstützt nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Peripheriegeräte.
- Bewegungen des Stuhls verhindern: Verwende eine Bürostuhlbasis, damit du beim Bremsen nicht wegrollst.
Monitor- und TV-Setups (für mehr Komfort)
Viele Konsolenfahrer verwenden einen Fernseher. Das funktioniert, doch ein spezielles Monitor-Setup bietet häufig mehr Präzision und Komfort.
- Wenn du nah am Bildschirm sitzt, kann ein Monitor auf einem stabilen Ständer für ein klareres Bild sorgen und die Eingabeverzögerung verringern.
- Für ein kompaktes Setup eignet sich ein integrierter Ständer wie der Core integrierte Dreifach-Monitorständer.
- Wenn du später drei Monitore verwenden möchtest, lässt sich ein freistehender Ständer wie der Apex freistehende Dreifach-Monitorständer leichter einstellen.
Ein Upgrade-Pfad für Konsolen, der wirklich funktioniert
- Stufe 1: Cockpit + Sitzposition (stabile Körperhaltung)
- Stufe 2: Pedale (eine bessere Bremse verbessert die Rundenzeit am stärksten)
- Stufe 3: Wheelbase/Lenkrad (mehr Details und Leistungsreserven)
- Stufe 4: Monitore (Sichtfeld und Konstanz)
Das Rig „konsolenfreundlich“ gestalten
Beim Sim-Racing auf der Konsole wird der Raum oft gemeinsam genutzt. Kleine Komfort-Upgrades helfen dabei erheblich:
- PC-Ablage zur Befestigung einer Steckdosenleiste oder von Zubehör
- schwenkbare Tastaturhalterung zur Menünavigation
- Getränkehalter für lange Sessions
Auswahl der Lenkradhalterung bei SIMGASM (warum sie wichtig ist)
- Bottom-Mount: kompakt und aufgeräumt. Gut für viele Einsteiger-Lenkräder geeignet. Siehe Bottom-Lenkradhalterung.
- Front-Mount: aufrechter und bei schwereren Wheelbases häufig steifer. Siehe Front-Lenkradhalterung.
Sitzauswahl für Konsolenfahrer
- Wenn du Wert auf Komfort legst und dich zwischen den Sessions entspannen möchtest, wähle den Core Liegesitz.
- Wenn du für wettbewerbsorientiertes Fahren eine feste Rennposition bevorzugst, wähle den Atlas GT Sitz.
Wenn du dein Rig nach dem Fahren bewegen musst, ergänze einen Lenkrollensatz, damit du es verschieben kannst, ohne Teile zu lösen.
Empfohlene SIMGASM-Ausrüstung
- SIMGASM Hobby Simulator (Einsteiger-Cockpit für Konsolen)
- SIMGASM Club Simulator (bestes langfristiges Konsolen-Cockpit)
- Bürostuhlbasis (verhindert das Wegrollen)
- Core integrierter Dreifach-Monitorständer
- Apex freistehender Dreifach-Monitorständer
- Atlas GT Sitz (stabile Körperhaltung beim Bremsen)
Weiterlesen
- Rennlenkrad oder Controller: Was ändert sich und wie kannst du upgraden?
- Was brauchst du für ein vollständiges Rennsimulator-Setup?
- Leitfaden zum Lenkwinkel: Lenkraddrehung, Soft-Lock und Fahrzeugtypen
- Leitfaden zur Einrichtung von Load-Cell-Pedalen: Bremskalibrierung, Kraft und Gefühl
- Sim-Racing-FOV-Leitfaden: Kamera und Sichtfeld richtig einstellen