Das Sim-Lab GT1 Evo gehört seit Jahren zu den am häufigsten empfohlenen Cockpits aus Aluminiumprofilen. Jetzt gibt es das GT1 Pro, eine überarbeitete Konstruktion, die hochwertiger wirken und dennoch erschwinglich bleiben soll.
Wenn du nach „GT1 Pro vs. GT1 Evo“ suchst, stellst du dir wahrscheinlich eine dieser Fragen:
- Ist die neue Konstruktion bei Direct Drive spürbar steifer?
- Behebt sie die häufig genannten Probleme bei der Lenkrad- und Zubehörmontage?
- Sollte ich das ältere Evo gebraucht oder das neuere Pro neu kaufen?
Dieser Ratgeber konzentriert sich auf die praktischen Unterschiede – und darauf, wie sie sich den Cockpit-Klassen von SIMGASM zuordnen lassen.
Was sich beim GT1 Pro geändert hat (die wichtigsten Punkte)
Die Konstruktion des GT1 Pro zielt darauf ab, ein Cockpit der 80x40-Klasse bereits ab Werk vollständiger wirken zu lassen:
- Überarbeitete Wheel Deck, die für moderne Direct-Drive-Lenkräder robuster sein soll.
- Front-Mount-Unterstützung im Lieferumfang (hilfreich bei höherwertigen Wheelbases, die für die frontseitige Montage ausgelegt sind).
- Integriertes Side-Mount-Konzept für Schalthebel und Zubehör, sodass du nicht mit Halterungen improvisieren musst.
- Schnellere Montage durch vorgebohrte Löcher und weniger Arbeitsschritte mit Eckwinkeln.
Wenn du von einem Wheel Stand oder einem Rohrrahmen-Rig umsteigst, wirst du vor allem die höhere Stabilität beim Bremsen und das fest verankerte Gefühl bei schnellen Lenkbewegungen bemerken.
GT1 Evo vs. GT1 Pro: Wie die Entscheidung normalerweise ausfällt
Die meisten Käufer gehören zu einer dieser Gruppen:
1) „Ich möchte das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und habe nichts gegen ein gebrauchtes Modell“
Ein gebrauchtes GT1 Evo kann ein hervorragender Einstieg in Profil-Rigs sein – wenn es vollständig und nicht verzogen ist. Nutze dazu unsere Checkliste:
Ein gebrauchtes Sim-Lab-Rig kaufen: Checkliste für GT1 Evo und P1X.
2) „Ich möchte einen aufgeräumten, modernen Aufbau mit weniger Kompromissen“
Hier liegt der Reiz des GT1 Pro: Es soll den Bedarf an nachträglichen Lösungen reduzieren, etwa durch Front-Mount-Unterstützung, Befestigungspunkte für Zubehör und eine optimierte Montage.
3) „Ich weiß bereits, dass ich später ein hohes Drehmoment oder ein Motion-System möchte“
Wenn du ein Motion-System oder einen Aufbau mit sehr schwerem Zubehör planst, kann es sinnvoller sein, die Diskussion über die Mittelklasse zu überspringen und direkt mit einem Cockpit einer höheren Klasse zu beginnen.
Wie SIMGASM im gleichen Segment abschneidet
SIMGASM bietet vier Cockpit-Stufen, sodass du passend zu deinem tatsächlichen Bedarf wählen kannst:
- SIMGASM Hobby Simulator: Einstiegspreis mit einer für diese Preisklasse überraschend stabilen Basis.
- SIMGASM Club Simulator: die „universelle“ 80x40-Cockpit-Klasse, in der sich die meisten Direct-Drive- und Load-Cell-Setups bestens einsetzen lassen.
- SIMGASM Sport Simulator: größere Stellfläche, stabileres Konzept für die Lenkradmontage und integrierte Kabelführungen für ein sauberes Kabelmanagement bei späteren Upgrades.
- SIMGASM Pro Simulator: das Spitzenmodell der 160x40-Klasse für maximale Steifigkeit und Einstellbarkeit.
Wenn du das GT1 Pro mit SIMGASM vergleichst, entspricht der SIMGASM Club Simulator hinsichtlich der angestrebten Klasse normalerweise am ehesten. Wenn du ein hochwertigeres Gefühl und langfristig einen aufgeräumteren Aufbau möchtest, ist der SIMGASM Sport Simulator oft der passendere Vergleich.
Du bist dir nicht sicher, welche Richtung zu dir passt? Beginne mit https://simgasm.com/pages/guide-tour.
Vergiss die Monitorplanung nicht
Viele „Rig-Upgrades“ sind eigentlich Monitor-Upgrades. Entscheide frühzeitig, ob du Folgendes möchtest:
- Integrierte Monitore (aufgeräumt und kompakt) oder
- Freistehende Monitore (stabile Ausrichtung und einfache zukünftige Upgrades).
Bei SIMGASM-Aufbauten ist das üblicherweise eine Entscheidung zwischen dem integrierten Apex Dreifach-Monitorständer und dem freistehenden Apex Dreifach-Monitorständer.
Passend dazu: Integrierte vs. freistehende Monitorständer.
Empfohlene SIMGASM-Upgrades für Besitzer eines Sim-Lab
Wenn du bereits ein Sim-Lab-Cockpit besitzt und es nicht ersetzen möchtest, kannst du dein Fahrerlebnis dennoch verbessern:
- Schaffe mit der Fersenplatte eine stabile Auflage für die Fersen.
- Montiere Zubehör an einem stabilen Arm: Apex seitlicher Montagearm.
- Bringe die Monitore für eine einfachere Ausrichtung an einem stabilen Ständer an: Apex freistehender Dreifach-Monitorständer.
FAQ
Ist das GT1 Pro „so gut wie“ ein P1X?
Sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das GT1 Pro ist ein weiterentwickeltes Cockpit der 80x40-Klasse. Die P1X-Klasse ist auf maximale Einstellbarkeit und schwere Aufbauten ausgelegt. Das Drehmoment deiner Wheelbase, die Pedalkraft und deine Upgrade-Pläne entscheiden darüber, was sinnvoll ist.
Sollte ich zuerst das Cockpit oder zuerst Lenkrad und Pedale kaufen?
Wenn du bereits weißt, dass du auf Direct Drive und Load Cell setzen möchtest, kann der frühere Kauf des Cockpits unnötige Ausgaben für vorübergehende Halterungen vermeiden. Das Cockpit ist die Grundlage, auf der die übrige Hardware ihr Potenzial entfalten kann.
Weiterlesen: Das erste Direct-Drive-Lenkrad auswählen.