Dreifach-Monitor-Setups sind beim Sim Racing beeindruckend – aber nur, wenn sie richtig ausgerichtet sind. Die typischen Probleme mit drei Monitoren sind real: unterschiedliche Höhen, falsche Winkel, nicht bündig ausgerichtete Bildschirmränder und eine verzerrt wirkende Fahrerperspektive.
Diese Anleitung bietet Ihnen eine reproduzierbare Ausrichtungsmethode, die mit Dreifach-Monitor-Setups aus 27”-, 32”- und Ultrawide-Monitoren funktioniert.
Schritt 1: zuerst die Augenposition festlegen (nicht die Monitore)
Die Ausrichtung Ihrer Monitore hängt von Ihrer Sitzposition ab. Wenn Sie den Sitzabstand später ändern, ändern sich auch die Winkel und das Sichtfeld.
- Stellen Sie zuerst Sitz und Pedale ein. Ein stabiler Sitz wie der Atlas GT Sitz hilft Ihnen, eine gleichbleibende Körperhaltung beizubehalten.
- Richten Sie Ihr Lenkrad mittig zu Ihrem Körper aus und anschließend den mittleren Bildschirm mittig zum Lenkrad.
Schritt 2: die richtige Monitorständer-Strategie wählen
Zwei Ansätze funktionieren gut:
- Integriert: Ein integrierter Monitorständer hält das gesamte Setup kompakt. Beispiel: Core integrierter Dreifach-Monitorständer (ideal für Monitore bis 34”).
- Freistehend: am besten für schwere Monitore, starke Winkel oder Motion-Systeme. Beispiel: Apex freistehender Dreifach-Monitorständer.
Verwenden Sie für die Feinjustierung und Stabilität geeignete VESA-Hardware wie das VESA-Montagehalterungsset.
Schritt 3: Abstand messen und Ausgangswinkel wählen
Raten Sie nicht. Messen Sie den Abstand von Ihren Augen zum mittleren Bildschirm. Stellen Sie dann einen sinnvollen Ausgangswinkel für die Seitenmonitore ein.
| Bildschirmgröße | Typischer Betrachtungsabstand | Typischer Winkel der Seitenmonitore |
|---|---|---|
| 27 Zoll | 55–75 cm | 55–65° |
| 32 Zoll | 65–85 cm | 45–60° |
| 34 Zoll | 70–90 cm | 40–55° |
Ziel: Alle drei Bildschirme sollten den gleichen Abstand zu deinen Augen haben. Deshalb ist der Winkel wichtig.
Schritt 4: Höhe und Neigung ausrichten
- Richte zuerst die Oberkanten aller Bildschirme aneinander aus.
- Richte dann die Unterkanten aneinander aus (dadurch erkennst du, ob ein Bildschirm geneigt ist).
- Passe abschließend die Neigung so an, dass der Bildschirm auf deine Augen und nicht auf deine Brust ausgerichtet ist.
Schritt 5: Rahmenkorrektur und Sichtfeld
Die Rahmenkorrektur sollte der letzte Schritt sein, nicht der erste. Wenn die Bildschirme physisch falsch ausgerichtet sind, kaschiert die Rahmenkorrektur das Problem nur.
- Stelle dein Sichtfeld anhand deines Augenabstands und der Bildschirmgröße ein.
- Aktiviere, falls verfügbar, die Rahmenkorrektur im GPU-Treiber oder im Spiel.
- Überprüfe erneut, ob gerade Linien (Boxenmauer, Streckenrand) über alle Bildschirme hinweg gerade erscheinen.
Schnelle Fehlerbehebung
- Die Übergänge stimmen nicht überein: Deine seitlichen Bildschirme haben nicht den gleichen Abstand zu deinen Augen.
- Das Bild wirkt „geknickt“: Falsches Sichtfeld oder falscher Monitorwinkel.
- Eine Seite wirkt größer: Der mittlere Bildschirm ist nicht mittig zu Lenkrad und Sitz ausgerichtet.
- Vibrationsbedingte Unschärfe: Trenne die Bildschirme mit einem freistehenden Ständer vom Rig.
Empfohlene SIMGASM-Ausrüstung
- Integrierter Core Triple-Monitorständer (kompakt und stabil)
- Freistehender Apex Triple-Monitorständer (am besten für schwere Bildschirme)
- VESA-Halterungsset (Feineinstellung und Stabilität)
- SIMGASM Sport Simulator (stabile Basis für anspruchsvolle Setups)
- Atlas GT Sitz (gleichbleibende Sitzhaltung für die richtige Augenposition)
- Schwenkbare Tastaturhalterung (einfacher Zugriff auf Einstellungen)
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